Epilieren oder Wachsen?

Was führt zur dauerhaften Haarentfernung – Epilieren oder Wachsen?

Epilieren oder WachsenEs gibt immer Gewissensfragen, deren Beantwortung von allgemeinem Interesse ist. Die Frage „Epilieren oder Wachsen“ bildet da keine Ausnahme, zumal die Sommerfreuden samt neuem Bikini warten. Aber, was ist mit der Bikinizone? Sie sehen schon, der Kreis schließt sich, und wir möchten Sie nicht auf die lange Folter spannen, denn „Epilieren oder Wachsen“ ist zwar keine existenzielle, aber eine kosmetische Frage, die bei uns im Sommer höchste Priorität genießt.

Seidenglatte Haut ist gefragt, keine Frage, aber wie wird dieses Ziel am besten erreicht? Deshalb ist ein direkter Vergleich beider Enthaarungsmethoden keine schlechte Idee, nähern wir uns also zunächst wissenschaftlich. Studien belegen, dass ein Nachwachsen der Haare bei Frauen, die bereits über mehrere Jahre hinweg epilieren, deutlich reduziert ist. Epilieren, also die bessere Methode? Nein, so leicht möchten wir es uns nicht machen, wir plädieren dafür, die Vor- und Nachteile der beiden Behandlungsformen auf den berühmten Punkt zu bringen.

Warm oder Kalt – was soll es denn sein?

Süß Wax Sugaring Zuckerpaste zur HaarentfernungDas Wachsen stellt uns vor die Frage: Kalt oder Warm? Egal, wie Sie sich aber entscheiden, das Procedere bleibt dasselbe. Beim Warmwachsen wird, wie schon der Name verrät, das warme Wachs mittels eines Holzspatels auf die entsprechende Körperregion aufgetragen. Im Anschluss tritt der Wachsstreifen in Aktion, der wiederum auf die wachsbeschichtete Haut gelegt und kräftig festgeklopft wird.

Nun folgt der unangenehme Teil des Wachsens, der Wachsstreifen wird ruckartig und gegen die natürliche Haarwuchsrichtung weggerissen. Dass dabei viele Haare buchstäblich auf der Strecke bleiben, wenn auch gewollt, versteht sich von selbst, oder? Ähnlich das Prinzip der Verwendung eines Kaltwachsstreifens. Der Unterschied besteht aber darin, dass hier bereits das Wachs auf dem Streifen verpackt ist. Auch hier wird der Kaltwachsstreifen auf die Haut gegeben und anschließend fest angedrückt. Und, wieder folgt die unangenehme Seite des Procedere, die ruckartige Entfernung.

Wachsen – nichts für zart Besaitete!

Bei soviel unangenehmen Begleiterscheinungen muss doch ein wenig Licht am Horizont sein, oder? Fürwahr, denn auch hier gibt es einen Vorteil. Er liegt darin, dass, wenn die Haare mit kaltem oder warmem Wachs entfernt werden, die Haarwurzeln mit dran glauben müssen, und die Haare demzufolge viel langsamer nachwachsen. Einige Wochen Ruhe sind der wohlverdiente Lohn dieser Tortur.

Der Nachteil des Wachsens liegt in der schmerzhaften Komponente. In diesem Zusammenhang sei auch darauf verwiesen, dass ein Alleingang im Umgang mit dem Wachsen sehr kompliziert ist und zudem noch eine Menge Übung und vor allem Mut erfordert. Zart besaitete Seelen sollten deshalb vielleicht doch lieber Abstand von beiden Wachs-Methoden nehmen.

Aber auch das Epilieren hat es in sich…

Braun Silk-épil 9 9-961 SkinSpa kabelloser Wet & Dry EpiliererKommen wir nun zum Epilieren. Hier ist ein ähnlicher Effekt wie beim Wachsen zu verzeichnen, jedoch agiert hier das Epilier-Gerät mit seiner integrierten Walze. Diese ist gekennzeichnet durch eine ständige Rotation, welche die Haare einzieht und anschließend aus der Haut herausreißt. Das hört sich auch nicht nach „Schmusekurs“ an, oder?

Wir wollen auch nicht verhehlen, dass diese Haarentfernungsmethode auch den Stempel „schmerzhaft“ aufgedrückt bekommt, aber, da ebenfalls die Wurzel mitgerissen wird, auch als effektiv gilt. Auch hier sind empfindliche Gemüter fehl am Platze und sensible Haut reagiert nicht selten mit unangenehmen Hautirritationen. Deshalb ist es besonders wichtig, nach jeder Epilier-Behandlung einen Hautpflege-Tag einzulegen.

In keinem Fall aber dürfen parfümierte Produkte mit der behandelten Haut in Berührung kommen, da eine zusätzliche Reizung dann die Folge wäre. Besonderes Augenmerk ist zu Beginn der Epilier-Behandlung auf trockene Haut zu legen, da sie sonst aufweicht und ein Epilieren unter Umständen erschwert wird.

Man kann sich dran gewöhnen

Bei soviel Schmerzpotenzial muss doch ein Vorteil locken, oder? …und den gibt es natürlich auch. Da beim Epilieren ein konstantes Ziepen vorherrscht, ist es wie immer, man gewöhnt sich kontinuierlich an den Schmerz. Deshalb wird er auch nach mehreren Epilier-Sitzungen als weniger schlimm empfunden. Die gute Nachricht auch hier: Viele Wochen Ruhe bis das Epilier-Gerät wieder in Action tritt.

Aber, wo Licht, ist ja auch Schatten, und so stehen natürlich auch Nachteile im Fokus. Beim Epilier-Gerät kann mit einer Kostenfalle gerechnet werden, denn diese Methode sprengt preislich viele andere Enthaarungs-Methoden. Aber, es ist ja ein offenes Geheimnis, dass in puncto Kosten viele Testergebnisse bereitstehen, um die optimale, individuelle Variante zu finden. Was aber noch in die Kategorie „Nachteil“ fällt, ist die Tatsache, dass die Haare eine Grundlänge haben müssen, um erneut mit dem Epilier-Gerät agieren zu können.

So, die Auswahl steht. Für welche Methode werden Sie sich entscheiden? Wenn wir Ihnen jetzt noch berichten, dass es auch schmerzfrei beim Epilieren zugehen kann, um seidenglatte Haut zu bekommen, werden Sie aufatmen, oder? Mit ein paar Tipps geht es auch in Richtung schmerzfreies Epilieren.

Gut, dass es die kleinen Tipps und Tricks gibt

Das „A“ und „O“ vor jeder Epilation ist die richtige Vorbereitung. Deshalb sollten Rückstände von Cremes mittels eines Peeling-Handschuhs entfernt werden. Wer besonders viel Respekt (oder auch Angst!?!) vor einer ersten Epilation hat, sollte es im Vorfeld mit einer guten Pinzette versuchen. Zugegeben, das ist vielleicht etwas zeitaufwändig, wird aber als wirkungsvoll angesehen. Punkt zwei der „Vorsorge-Tipps“ ist mit der richtigen Haarlänge zu umschreiben. Weist diese ca. zwei bis fünf Millimeter auf, gestaltet sich auch das Epilieren angenehmer. Auch eine leichte Massage, die vor dem Epilieren stattfindet, hat sich als hilfreich erwiesen.

Weiterhin führt es zu einer deutlichen Schmerzreduzierung, wenn das Epilieren nach dem Duschen oder einem entspannten Bad durchgeführt wird. Wie nach jeder dieser Maßnahmen, ist die Haut viel weicher, aufnahmefähiger und die Haare können erheblich leichter gezupft werden. Da erwärmte Haut als empfindlich gilt, gibt es auch hier einen Tipp. Eine kalte Brause wirkt Wunder. Ein anschließendes, sorgfältiges Abtrocknen ist Pflicht, denn die zu behandelnden Hautareale sollten nicht mehr feucht sein.

Das Zünglein an der Waage

Das Epilieren punktet also im direkten Vergleich „Wachsen – Epilieren„. Nun sind Sie am Zug, damit Sie den Sommer auf haarlose Weise genießen können und ein makelloses Aussehen im Vordergrund steht. Aber, wir sind uns sicher, mit hautberuhigenden und regenerierenden Produkten, wie Lavendel, Aloe Vera, Ringelblume oder Kamille werden Sie es schon packen. In diesem Sinne wünschen wir einen unbeschwerten Sommer mit unbehaarten Beinen & Co. Als Alternative dazu können wir unseren IPL Geräte Test empfehlen.

Ebenfalls interessant?

Epilieren oder Rasieren?

Was ist besser – Epilieren oder Rasieren? Der Sommer bringt es an den Tag, Haare …